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Venenleiden
Venenbeschwerden sind ein weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft. Bereits
bei 40 % aller Frauen unter 30 Jahren klagen über erste Anzeichen von Venenschwäche. Im Alter über 60 Jahren
sind es dann schon 80 %; Männer dieser Altersgruppe sind auch zu 60 % betroffen.Circa 13% der Bevölkerung (d. h. jeder 8.Erwachsene leiden unter chronischer Veneninsuffizienz.
Wie entsteht eine Venenschwäche, welche Risikofaktoren gibt es?
- Familiäre Veranlagung zu schwachem Bindegewebe (Bereitschaft für Krampfadern ist zu 80% erblich bedingt)
- vorwiegend sitzende oder stehende Tätigkeit
Bewegungsmangel
- Schwangerschaft
- Empfängnisverhütung (”Pille”)
- Übergewicht, Rauchen
- einengende Kleidung
- chronische Obstipation
Welche ”Frühzeichen” einer Venenschwäche gibt es?
- abendliches Schwere- und Spannungsgefühl in den Beinen
- abendliche Schwellung (Ödeme)im Knöchel- und Wadenbereich
- ziehende Schmerzen in den Beinen
- nächtliche Wadenkrämpfe
- deutliche Zeichnung im Bereich des Knöchels (Rötung, Blaufärbung)
- Krampfadern und Besenreiser
Mögliche Folgen sind:
- Venenentzündung: betroffene Region schwillt an, rötet und verhärtet sich
- Venenthrombose: Blutgerinnsel in einer tiefen Vene, der das Gefäß verstopft und
den Blutfluß behindert. Die Gerinnselbildung kann zunächst schmerzfrei ablaufen, durch Rückstau des Blutes kommt es dann aber zu Schwellungen, Spannungsgefühl und Schmerzen. Bei diesen Anzeichen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
- Mögliche Komplikationen: Embolie, offene Beine.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
- Bewegungstherapie: Wandern Radfahren, Skilanglauf, Schwimmen, Venen-Gymnastik
- operative Therapie: z. B. Verödung oder operative Entfernung von Varizen
- Medikamentöse Therapie: zur Unterstützung der Kompressionsbehandlung (Weinlaub, Roßkastanie als Tabletten, Kapseln, Salbe)
- Kompressionstherapie: effektivste Therapie - die Venen werden zusammengepresst,Venenklappen schließen besser, das Blut wird wieder leichter abtransportiert. Die Muskelpumpe in den Waden wird wieder aktiviert
Es gibt Stützstrümpfe ( nur zur Vorbeugung, nicht verodnungsfähig) und Kompressionsstrümpfe
in verschiedenen Klassen und Stärken. (verordnungsfähig)
Unsere geschulten Mitarbeiter messen Ihnen die Strümpfe sachgerecht an, helfen Ihnen gerne beim Anziehen der Strümpfe und geben Ihnen wertvolle Tipps.
Wir beraten Sie gerne.
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