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Graue Haare: manchmal ein Krankheitszeichen
Wenn sich das Haupthaar mehr grau als braun, blond oder rot präsentiert, muss das nicht immer mit dem genetisch programmierten Alterungsprozess zu tun haben,
sondern kann auch krankhafter Natur sein.
Eine perniziöse Anämie - also eine spezielle Form der Blutarmut -, schwere Schilddrüsenerkrankungen, fieberhafte Infekte sowie Metalle, Kosmetika oder
Arzneimittel können die farbliche Veränderung der Haare hervorrufen. Über die wirkliche Ursache können zum Beispiel ein Blutbild oder eine Haaranalyse aufklären.
Beim Ergrauen verändert sich neben der Farbe auch die Struktur der Haare. In der Regel fühlen sie sich borstiger und spröder an und erfordern deshalb
besondere Pflege. Ein mildes Shampoo zum Beispiel mit Salbeiextrakten greift das Haar nicht zusätzlich an und soll sogar gegen den Gelbstich helfen, den graue Haare oft haben.
Für Diabetiker Mit nur einem Piks fast 300-mal den Blutzucker messen.
Den Blutzucker kontinuierlich messen können, würde Diabetikern den Alltag mit der Krankheit enorm erleichtern. In vielen Diabeteszentren Deutschlands
arbeitet man bereits mit einem Gerät, das pro Tag knapp 300 Messungen liefert - mit nur einem Piks zu Beginn.
Das Kontinuierliche-Glukose-Mess-System, CGMS, findet derzeit vor allem Verwendung bei Diabetikern, deren Blutzucker ohne erkennbaren Grund stark schwankt,
solchen, die häufig stark unterzuckern oder denen es nicht gelingt, einen guten Blutzucker-Langzeitwert (HbA1c, möglichst unter 6,5) zu erzielen, sowie bei Menschen mit einem neu entdeckten Typ-2-Diabetes. Drei Tage
lang tragen Patienten das Gerät unter Alltagsbedingungen, anschließend kann der Arzt die Messungen auswerten. Um auch die Menge der gegessenen Kohlenhydrate, Sport, einen Infekt und weitere Faktoren, die den
Blutzucker außer der Reihe beeinflussen können, zu berücksichtigen, wird der Patient angehalten, darüber ein Protokoll zu führen. Aus knapp 300 Einzelwerten lassen sich für den weiteren Therapieverlauf deutlich
klarere Schlüsse ziehen, als aus sonst üblichen acht Messungen im Rahmen eines Blutzucker-Tagesprofils.
Der Messfühler liegt je nach Gerät entweder unter der Haut oder außerhalb. In jedem Fall braucht es einen Nadelpiks bis in die Flüssigkeit zwischen den
Zellen, deren Zuckergehalt mit dem des Blutes weitgehend übereinstimmt.
Hilfe gegen das Schnarchen
Schleimhautabschwellende Medikamente wie Nasentropfen oder -sprays können für einen geräuscharmen Schlaf sorgen. Das empfiehlt die Neue Apotheken Illustrierte
/ Gesundheit in ihrer aktuellen Ausgabe all denen, deren Schnarchkonzert durch eine verstopfte Nase auf Grund von Erkältung oder Allergien zustande kommt. Wer dagegen wegen Übergewicht zu Atmungsproblemen während
des Schlafens neigt, dem rät die Zeitschrift, unbedingt das Gewicht zu reduzieren. Verursachen anatomische Besonderheiten am Gaumen oder in der Nase die störenden Schlafgeräusche, kann eine neue Methode, die so
genannte Celontherapie, Abhilfe schaffen. Es handelt sich dabei um eine besonders schonende Form der Radiofrequenz-Therapie, bei der der Hals-Nasen-Ohren-Arzt Teile des Gewebes im Nase-Rachen-Raum verödet. Die Neue
Apotheken Illustrierte / Gesundheit lässt hierzu einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt berichten, der diese Methode bereits erfolgreich vielfach in seiner Praxis anwendet.
Schnarcher sollten nicht nur um ihrer eigenen Gesundheit willen, sondern auch ihrem Bettnachbarn zuliebe Maßnahmen gegen die nächtliche Lärmbelästigung
ergreifen. Denn nachlassende Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, Tagesmüdigkeit und sexuelle Unlust beim Partner als Folge der andauernden Ruhestörung können die Partnerschaft auf eine
harte Bewährungsprobe stellen.
Lesen Sie außerdem in der Neue Apotheken Illustrierte / Gesundheit vom
15. Mai 2003: Serie: Das Herz: Klappenfehler und ihre Folgen; Eltern & Kind: Das richtige Maß an Hygiene; Nierenleiden oft zu spät erkannt.
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